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Sanfte Wirbelsäulentherapie nach Dorn
Die Dorn Therapie
Die Therapie nach Dorn basiert auf dem Lösen von Blockaden der Wirbelsäule und dem Einrichten von subluxierten Gelenken. Fehlstellungen der Wirbelsäule sind oft ein Problem von einem Beckenschiefstand. Mit der Dorntherapie werden die Gelenke in ihre richtige Position zurückgebracht und das Becken wieder ausgerichtet, mit dem Resultat dass die Wirbelsäule gezwungen wird sich neu auszubalancieren. Neben einem Beckenschiefstand können aber auch andere Ursachen zu einer Wirbelfehlstellung führen: langanhaltende erlernte Fehlhaltung, Muskelverspannungen, plötzliche heftige Bewegung, Unfälle, etc. In diesen Fällen werden verschobene Wirbel durch sanften Druck in der Bewegung auf ihren Platz zurückgeschoben.
Da Nervenbahnen aus dem Zwischenwirbelloch austreten die Muskeln, die Haut und die inneren Organe versorgen, kann eine Wirbelfehlstellung zu Schmerzen und zu Störungen von inneren Organen führen. Mit einer Korrektur der Wirbelsäule wird dem Nerv wieder genügend Platz geschafft. Da der Nerv nicht mehr gereizt oder eingeengt wird, können die Nervenimpulse wieder normal fliessen - Muskelverspannungen oder Schmerzen werden damit gelindert oder gelöst.
Nach den bisherigen Erfahrungen lassen sich reversible Funktionsstörungen des Rückens und der Gelenke gut mit der Dorn-Therapie behandeln. Insbesondere damit verbundene Schmerzen sind eine dankbare Indikation. Diese Therapie eignet sich ausserdem für alle Erkrankungen, die direkt oder indirekt mit der Wirbelsäule zusammenhängen.
Vor der Dorn Therapie wird jeweils eine Massage durchgeführt.
| Chiropraktik | Dorn-Therapie |
| ruckartig, schnelles Einrichten | sanftes, gefühlvolles Einrichten |
| Korrektur erfolgt in Ruhestellung | Korrektur in der Dynamik |
| überrascht die Muskulatur | lenkt die Muskulatur ab |
| Wiederholung nur einige Male möglich | unbegrenzte Korrekturen |
| Patient bleibt passiv | Patient arbeitet mit |
| zahlreiche Kontraindikationen | nur wenige Kontraindikationen |
| hohes Risiko | nahezu kein Risiko |
Helmut Koch, Hildegard Steinhauser (2004), Die Dorn-Therapie, München, Klaus Foitzick Verlag